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EGERLÄNDER
BLASMUSIK- UND INFORMATIONSARCHIV
 

SONDERSEITE
EGERLANDTAG 2013
40 JAHRE EGERLAND-KULTURHAUS MARKTREDWITZ
 
 

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Der "Egerlandtag 2013" fand vom 6. bis 8. September in Marktredwitz statt.
 

Der "Egerlandtag 2013" ist Geschichte.
Vom 6. bis 8. September 2013 trafen sich "Mouhmen u Vettan, Moidla u Buam" aus den "Egerländer Gmoin" Deutschlands
sowie Freunde des Egerlandes und Gäste aus Politik und Kultur im oberfränkischen Marktredwitz.
Es waren sonnige Tage mit viel Freude, mit zahlreichen persönlichen Begegnungen und Kontakten sowie mit vielen Erinnerungen -
verbunden mit Egerländer Blasmusik, Volkstanz und Gesang.

Diese Sonderseite des "Egerländer Blasmusik- und Informationsarchivs" gibt nachträglich einen kleinen inhaltlichen und optischen Einblick
in die zahlreichen interessanten Veranstaltungen.
 
 

Festliche Eröffnung
mit Verleihung des Egerländer Kulturpreises "Johannes von Tepl"
Rede von Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich (CSU), MdB
 


"Löiwe Mouhmen u Vettan, Moidla u Buam, löiwe Landsleit und Freunde des Egerlandes" -
im Rahmen einer festlichen Eröffnung des "Egerlandtages 2013"
begrüßte Bundesvüarstäiha Konsulent Alfred Baumgartner die zahlreichen Gäste im Namen des "Bundes der Eghalanda Gmoin" (BdEG).

Der Bundesvüarstäiha betonte in seiner Ansprache die Notwendigkeit der
"... Erhaltung des Egerländer Kulturgutes als unentbehrlicher Bestandteil des Egerlandtages".
Auch die Oberbürgermeisterin von Marktredwitz, Dr. Birgit Seelbinder, würdigte die Arbeit der Egerländer und des Egerländer-Kulturhauses
und bezeichnete den nunmehr fertiggestellten Egerlandbrunnen vor dem Kulturhaus als ein "kulturelles Glanzlicht".

Höhepunkte der feierlichen Eröffnung war die Verleihung des Egerländer Kulturpreises "Johannes von Tepl" an Professor Armin Rosin
durch den Vorsitzenden des "Arbeitskreises Egerländer Kulturschaffender" (AEK), Albert Reich.
Der in Karlsbad (heute: Karlovy Vary, Tschechien) geborene und heute in Stuttgart lebende Musiker, Musikpädagoge, Dirigent und Komponist
habe über Jahrzehnte hinweg seine Egerländer Wurzeln niemals vergessen und sich immer für das Egerland und die Egerländer eingesetzt.
Den "Johannes von Tepl"-Preis erhalte Prof. Rosin "... in Würdigung der hervorragenden Verdienste um Bewahrung und Vermittlung Egerländer Kulturgutes".

Seit vielen Jahren begeistert die "Egerländer Famillien-Musik Deistler" aus Schönbach bei Nürnberg mit autentischer Egerländer Volksmusik und Gesang.
Für so viel Engagement erhielt das Trio nun den "Förderpreis zum Egerländer Kulturpreis Johannes von Tepl".
 


Die Preisträger: rechts im Bild Professor Armin Rosin,
daneben die "Egerländer Familien-Musik Deistler" mit Ingrid Deistler (links) und den Kindern Irmgard und Gerald (rechts).
 

"Sie sind kulturell auf der Höhe der Zeit!",
bestätigte der Bundesminister des Innern Dr. Hans-Peter Friedrich (CSU), MdB, als Festredner dem "Bund der Eghalanda Gmoin" (BdEG) und den Egerländern.
Friedrich bezeichnete dabei das kulturelle Erbe der Egerländer als "... einen festen Bestandteil unserer Identität",
die es "... in einem zusammenwachsenden Europa" zu bewahren gelte.
"Wer sich nicht zur Geschichte bekennt, hat kein festes Fundament für die Zukunft", so der Bundesminister weiter.

In seiner Festrede zum "Egerlandtag 2013" würdigt der Minister zudem die Verdienste der Egerländer für die deutsch-tschechische Verständigung.
Abschließend äußerte sich Dr. Friedrich zu den positiven Beziehungen zum Nachbarland Tschechien: "Das heutige Verhältnis ist ein lebendiges Beispiel dafür, dass man Freundschaft pflegen und Freunde gewinnen kann, ohne den Schmerz des eigenen Volkes zu leugnen."
 


V.l.n.r.: Albert Reich, Vorsitzender des "Arbeitskreises Egerländer Kulturschaffender" (AEK) sowie - miteinander in Diskussionen vertieft -
Bundesvüarstäiha Konsulent Alfred Baumgartner, Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich, Oberbürgermeisterin Dr. Birgit Seelbinder, Marktredwitz..
 

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Weniger Wahlkampf und Politik als ehrliche Begeisterung und spontane Freude:
Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich gefielen sichtlich die Darbietungen der "Gartenberger Bunker-Blasmusik" aus Geretsried/Bayern.
 


Auch sonst gab sich der Minister "locker" und "unkompliziert" - hier beim Dankeschön für ein kleines Egerländer Präsent.
 
 

Festakt und Festrede zum "Egerlandtag 2013"
Staatsministerin Christine Haderthauer (CSU), MdL

Nicht allein Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich gab sich die Ehre zum "Egerlandtag 2013",
auch die Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen Christine Haderthauer (CSU), Mdl, ließ es sich nicht nehmen,
dem Festakt zum Egerlandtag beizuwohnen. Mit viel weiblichem Charme und noch mehr mit klaren Worten würdigte die Ministerin insbesondere
das bisherigen kulturelle Engagement der Egerländer.
"Jedes Lied, jede Weise, jeder Tanz, jedes Gedicht, jede Handarbeit und auch Ihre wundervolle Tracht sind Teil Ihrer Kultur, die nicht verloren gehen darf!",
so die Staatsministerin, die auch durch das persönliche Tragen eines Festtags-Dirndls eine optische Verbindung zur Egerländer Tracht schaffen wollte.
 

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Charmant, offen und mit klaren Aussagen begegnete die Bayerische Staatsministerin Christine Haderthauer den Egerländern in Marktredwitz.
Sie ließ es sich zudem nicht nehmen, zahlreiche Trachtenträger/innen persönlich zu begrüßen und mit ihnen einige freundliche Worte zu wechseln.
 
 

Egerländer Blasmusik, Volksmusik, Gesang und Tanz
zum Kulturnachmittag und zum Heimattreffen

Nicht nur für "gestandene Egerländer/innen", sondern ganz sicher auch für Blas- und Volksmusikfreunde allgemein
war der "Egerlandtag 2013" eine herausragende Veranstaltung.
Der "Gartenberger Bunker-Blasmusik" aus Geredsried/Bayern, der "Egerländer Blasmusik Waldkraiburg"
sowie zahlreichen weiteren Musikern, Tänzern und Sängern gelang es in den unterschiedlichsten Veranstaltungen bestens,
Egerländer Kultur auf musikalischem Wege zu präsentieren.

Insbesondere die Volkstanz- und Gesangsgruppen der Egerland-Jugend aus vielen "Eghalanda Gmoin" Deutschlands
wussten mit ihren Vorführungen die Festbesucher zu begeistern.
So präsentierten sie Volksmusikfreunden und Gästen im Rahmen des "Kulturnachmittages" unter dem Motto "Kirwa is" (Es ist Kirchweih/Kirmes)
ein über zweistündiges Programm mit Egerländer Tänzen, Liedern und Geschichten -, ebenso ein "Offenes Tanzen" am Folgetag im Gartenschau-Gelände.
 

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Musikalisch vielseitig und voller Begeisterung: die "Gartenberger Bunker-Blasmusik" unter der Leitung von Roland Hammerschmied (Bild links),
mit breitem Repertoire Egerländer Polkas, Walzern und Märschen: die "Egerländer Blaskapelle Waldkraiburg" unter der Leitung von Anton Lenhard.
 

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Musikalische Egerländer Kultur vom Allerfeinsten: Tänzer und Tänzerinnen der Egerland-Jugend und der Egerländer Gmoin (Bilder 1 und 5), die "Egerländer Familien-Musik Deistler" (Bild 2), der Egerländer Volksmusiker Peter Schmidt (Bild 3) und eine Kinder-Gesangsgruppe (Bild 4) boten Volkstänze, Lieder und Musik auf alten Egerländer Instrumenten.
 


Und selbst Musik-Professor, Dirigent und Komponist Armin Rosin ließ es sich nicht nehmen, zusammen mit der "Gartenberger Bunker-Blasmusik" ein eigens komponiertes
Konzertstück mit einem Alphorn-Solo zu Gehör zu bringen.
(Copyright: Alle vorstehenden Bilder dieser Sonderseite: Wolfgang Jendsch)

Der "Egerlandtag 2013" ist Geschichte.
Der nächste "Egerlandtag" - zusammen mit dem Bundestreffen der Egerland-Jugend - findet vom 10. bis 12. Juli 2015 wieder in Marktredwitz statt.



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